Ernährung · Gesundheit

Basenfasten – 20 Tipps für deine Fastenzeit

2015 das erste Mal probiert – da hat es noch nicht so optimal geklappt – habe ich mich nun nochmals  getraut. Am 23.11. habe ich mit meinem Basenfasten-Programm gestartet und bis Tag 10, den 2.12., super durchgehalten. Ich bin wirklich stolz auf mich.

Doch was ist Basenfasten eigentlich?
Basenfasten ist für mich eine sehr angenehme Form des Fastens. Man isst überwiegend Gemüse, Obst und Nüsse, sollte jedoch zum Großteil Gemüse zu sich nehmen. Dazu gehört natürlich auch viel (ungesüßter) Tee bzw. Wasser. Hier findest du eine sehr übersichtliche Liste aller erlaubter Lebensmittel. 

Hier meine 20 Tipps für eine optimale Fastenzeit:

  1. Lege den Zeitpunkt NICHT nach die Feiertage wie Weihnachten oder Ostern (das war mein Fehler beim ersten Basenfasten-Anlauf direkt nach Silvester). Der Körper ist gerade viel üppiges und/oder süßes Essen gewohnt und tut sich irrsinnig schwer, sich plötzlich auf die Kurzeit umzustellen.
  2. Für uns Mädls wichtig zu bedenken: Lege den Zeitpunkt nicht in die Zeit deiner Periode.
  3. Gewöhne dich in etwa 2 Wochen vorher schon langsam auf deine Fastenzeit ein. Treibe mehr Sport (in meinem Fall Yoga), iss weniger Süßes und mehr Gemüse und Obst.
  4. Du kannst dir für die ersten Tage etwas Urlaub nehmen, es muss aber nicht sein. Der Vorteil ist, dass du während der Arbeit im Regelfall nicht so viel an’s Essen denken musst.
  5. Suche dir eine Zeit aus, in der du nicht vor hast mit Freunden Essen zu gehen bzw. meide in dieser Zeit Restaurants. Es gibt zwar vereinzelt basische Speisen auf der Speisekarte, was genau drin‘ ist, weißt du nicht und der Anblick der guten Speisen deiner Begleitung wird dir auch nicht wirklich helfen.
  6. Hungerattacken während des Fastens gibt es nicht, wenn du immer Nüsse und/oder Maroni mit dabei hast. Daher ist für mich der Spätherbst die optimale Zeit um so eine Fastenzeit durchzuhalten – Maroni und Kartoffel überall ;).
  7. Erzähle möglichst vielen Leuten, dass du nun fastest. So kannst du verhindern, dass du rückfällig wirst.
  8. Schlafe ausreichend. Mindestens 8 Stunden am Tag.
  9. Koche viel, dann macht das Fasten doppelt so viel Spaß. Vor allem vegane Speisen bieten sich in dieser Zeit an.
  10. Optimalerweise kannst du deinen Partner davon überzeugen mitzumachen.
  11. Fasten ist KEINE DIÄT und soll auch keine sein. Ich habe in etwa 2 kg in 10 Tagen abgenommen, aber bin sicherlich wieder ganz schnell auf meinem Ursprungsgewicht – also macht euch keine unnötigen Hoffnungen.
  12. Ergänzend kannst du auch Basenbäder nehmen.
  13. Falls du gleich eine Darmkur mitmachen möchtest, ist das ein idealer Zeitpunkt. Ich habe damit leider noch keine Erfahrung gemacht.
  14. Treibe während der Fastenzeit nicht zu viel Sport.
  15. Wer gerne auf den Mond achtet, kann in der Zeit des abnehmenden Mondes mit dem Fasten beginnen. Es gibt auch einzelne gut für Fasten geeignete Tage während der anderen Mondphasen.
  16. Feiere deinen Fastenabschluss. Bei mir ist die betriebliche Weihnachtsfeier mit gemeinsamen Kochen gerade recht gekommen. Am Wochenende danach haben mein Mann und ich uns zum Beispiel Zeit zu Zweit in einer Therme gegönnt. 🙂
  17. Wenn du merkst, es tut dir nicht gut, dann sei so mutig und reflektiert und brich ab! Hör auf deinen Körper. Ein „Loch im Bauch“ ist nicht normal! Sei nicht zu streng mit dir!
  18. Plane deine Fastenzeit und die Einkäufe dafür vorausschauend, so findest du im Kühlschrank bestenfalls keine Milchprodukte, Puddings, Süßigkeiten, etc. sondern überwiegend Gemüse.
  19. Beginne nach deiner Fastenzeit nicht sofort wieder mit dem „Kontrastprogramm“. Gib deinem Körper Zeit sich wieder an das „normale Essen“ zu gewöhnen.
  20. Teile dir während der Fastenzeit nicht zu viele Freizeittermine ein. Nimm dir Zeit für dich und lese ein oder mehrere Bücher, entspanne, geh spazieren.

Hier ein paar Beispiele der Rezepte, die ich – oft auch etwas abgewandelt – gekocht habe:

Nachtrag: Hier findet ihr ein paar Tipps von Sonnentor „Fasten nach Hildegard von Bingen“.

 

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